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03.02.2016
CDU Alsfeld informiert sich über den DRK Kreisverband Alsfeld
Der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Alsfeld, Manfred Hasemann informierte bei einem Besuch Mitglieder und Funktionäre der Alsfelder CDU unter anderem auch über den geplanten Bau einer weiteren Seniorenresidenz in unmittelbarer Nähe der Alsfelder Innenstadt.
Angehörige der CDU Alsfeld mit DRK-Geschäftsführer Manfred Hasemann auf dem 2200qm großen Grundstück, auf dem eine neue Seniorenresidenz mit 18 Wohnungen geplant ist. Von links: Kurt Schlorke, Klaus-Dieter Behlen, Mathis Kruse, Hans Georg Knell, Bürgermei
Bevor man jedoch auf das geplante Bauvorhaben des ca. 13.000 Mitglieder starken Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes zu sprechen kam, gab es von Geschäftsführer Manfred Hasemann einige allgemeine Informationen über die Arbeit des DRKs. Die Gruppe um den CDU-Vorsitzenden Alexander Heinz, den Fraktionsvorsitzenden Berthold Rinner und Bürgermeister Stephan Paule erfuhr unter anderem, daß der DRK-Kreisverband Alsfeld in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem DRK-Kreisverband Lauterbach für den Rettungsdienst und die notärztliche Versorgung im gesamten Vogelsberg zuständig ist. Zusammen mit in der Sozialarbeit eingesetzten Kräften und dem betreuten Wohnen in der bereits seit 1995 existierenden Residenz am Alsfelder Erlenteich beschäftigt das DRK somit ca. 200 Personen im Vogelsberg. Hinzu kommen gut 700 ehrenamtliche Helfer, die z.B. beim Hochwasser entlang der Berfa 2011 zahlreiche Stunden im Hilfseinsatz waren.

Auch bei der behelfsmäßigen Unterbringen von Flüchtlingen in vier Sporthallen im Vogelsbergkreis hat der DRK-Kreisverband Alsfeld weit über 5000 Stunden Hilfe mit seinen Ehrenamtlern geleistet. Ein Einsatz, den Manfred Hasemann als den größten Hilfseinsatz seines Kreisverbandes seit der Aufnahme der Flüchtlinge und Übersiedler aus der ehemaligen DDR im Jahr 1989 bezeichnet.

120 Menschen stehen momentan auf der Warteliste des DRK-Kreisverbandes für eine der 45-65 qm großen Wohnungen in den beiden Gebäuden der Seniorenresidenz, die seit ihrem Bau 1995 mit 28 Wohnungen und 2007 mit weiteren 15 Wohnungen immer zu 100 Prozent belegt ist. Wie letzte Woche durch die Rodungsarbeiten bekannt wurde, hat der DRK-Kreisverband Alsfeld daß 2200 qm große ehemalige Gartengrundstück der Familie Rockel erworben, um auf diesem Gelände eine weitere Seniorenresidenz mit 18 Wohnungen zu errichten.

Damit, so Geschäftsführer Manfred Hasemann, erfülle man einen der Schwerpunkte der Satzung des DRK, die Seniorenarbeit. Mit barrierefreien und altersgerechten Wohnung, die zu einem bezahlbaren Preis ein eigenständiges Wohnen auch im Alter ermöglichen, biete man in unmittelbarer Altstadtnähe ein gutes Stück Lebensqualität in Alsfeld. Die DRK Mitarbeiter leisten den Bewohner Hilfe und bei Bedarf ist eine Pflege durch ambulante Dienste möglich.

Ihren Dank gegenüber der hervorragenden Arbeit des DRKs brachten die CDU-Angehörigen am Schluß des zweistündigen Austauschs zum Ausdruck. Obendrein waren sich alle einig, daß die geplante Investition des DRKs in eine weitere Seniorenresidenz absolut begrüßenswert. "Damit kommt Alsfeld wieder ein Stück voran" bringt es Berthold Rinner auf den Punkt.