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08.02.2016
"Was tut die Stadt, damit es hier Arbeit gibt?"
CDU-Bürgergespräch in Fischbach
Auch im kleinen Alsfelder Ortsteil Fischbach stellte der CDU Stadtverband Alsfeld im Rahmen eines Bürgergesprächs die Eckpunkte seines Kommunalwahlprogramms für die anstehende Wahl am 06. März vor. Begrüßen konnte der CDU-Vorsitzende Alexander Heinz neben Bürgermeister Stephan Paule auch die Ortsvorsteherin Gudrun Jähde.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Berthold Rinner (stehend) erläutert das Schwerpunktthema des CDU-Wahlprogramms, die Förderung der heimischen Wirtschaft mit dem Ziel, mehr Arbeitsplätze in Alsfeld zu schaffen.
Auf den Punkt brachte es eine Besucherin in der gut gefüllten Gaststätte Mest, als sie in der Diskussion über das CDU-Wahlprogramm sowie Fischbacher Themen die Frage in den Raum stellte: "Was tut die Stadt, damit es hier Arbeit gibt?". Damit machte sie sehr deutlich, daß die Förderung der Wirtschaft das zentrale Thema ist, um der Entvölkerung der ländlichen Räume entgegenzuwirken und im Einklang mit sozialen Themen wie Kinderbetreuung, Bildungspolitik oder Vereinsförderung, der Stadtentwicklung und dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und einer guten Daseinsvorsorge die Attraktivität Alsfelds hoch zu halten und weiter zu steigern.

Und genau diese Bereiche deckt auch das Programm der Alsfelder Christdemokraten ab, das die CDU-Spitzenkandidaten Stephan Paule, Berthold Rinner und Alexander Heinz in Grundzügen den zahlreich anwesenden Fischbachern erläuterten. "2015 sind in Alsfeld 133 neue Arbeitsplätze entstanden, die Zahl der Einpendler ist mit über 4000 die höchste seit 1997 und etwa 2800 Menschen pendeln aus Alsfeld an ihre Arbeitsstelle z.B. nach Frankfurt." erläuterte Bürgermeister Stephan Paule die aktuellen Zahlen die deutlich belegen, daß Alsfeld auf dem richtigen Weg ist. Die Überlegungen müssen sein, führt er weiter aus, die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern, für Einpendler attraktiv zum Wohnen zu sein um diese zum Umzug nach Alsfeld zu bewegen und schließlich neue Arbeitsplätze zu schaffen, die den Auspendlern in ihrer Heimatstadt Beschäftigung bieten.

In der Diskussion mit den CDU-Vertretern zeigte sich, daß die Fischbacher im großen und ganzen recht zufrieden sind. Ortsvorsteherin Gudrun Jähde unterstrich, daß Alsfeld mit Stephan Paule einen Bürgermeister hat, der auch die Probleme der kleinen Ortschaften ernst nimmt und viele Dinge schnell und unbürokratisch löst und für Abhilfe sorgt. Und so notierte der Bürgermeister auch den Wunsch der Ortsvorsteherin, einen beliebten Wanderweg rund um Fischbach wieder zugänglich zu machen sogleich in sein schwarzes Buch. „Der Bauhauf wird sich das ansehen“ so Paule und Alexander Heinz ergänzte, daß man einen solchen Wanderweg ja auch analog des Berchta-Rundwegs zu einem touristischen Wanderweg ausbauen könnte.

Die nach wie vor schlechte Handy- und Breitbandversorgung Fischbachs wurde naturgemäß wieder zur Sprache gebracht, gleichwohl man wisse, daß hier der Stadt weitgehend die Hände gebunden sind. Bürgermeister Paule sagte dazu, daß durch die erst kürzlich erfolgte Vergabe neuer Frequenzen in den Bereich der Mobilfunkausbaus wieder neue Dynamik gekommen sei, da sich die Käufer neuer Frequenzen verpflichten mußten, weiße Flecken neu zu erschließen. Die Breitbandinfrastrukturgesellschaft Oberhessen werde zudem von 2016-2018 den Ausbau des Breitbandnetzes im Vogelsberg vornehmen und bis Ende 2018 soll jedes Haus einen 30-50 Mbit Anschluß haben.