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29.02.2016
Bürgergespräche in Hattendorf und Eudorf
CDU-Alsfeld: „Wirtschaftsförderung und solide Haushaltsführung sind unser Alleinstellungsmerkmal“

In den beiden Alsfelder Ortsteilen war diese Woche der CDU-Stadtverband Alsfeld zu Besuch und stellte im Rahmen von Bürgergesprächen das Programm zur Kommunalwahl am 06. März und die zur Wahl stehenden Kandidaten vor.

Beim CDU-Bürgergespräch in Eudorf zog auch Ortsvorsteher Edgar Merle (2. v. r.) eine positive Bilanz der Arbeit des Ortsbeirates und bat die Wähler um Unterstützung für die Alsfelder CDU.
Mit Blick auf das an alle Alsfelder Haushalte verteilte Wahlprogramm stellte der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Alexander Heinz fest, dass seine Partei im Gegensatz zu den drei Mitbewerbern die Einzige sei, die den städtischen Haushalt mit derzeit 54 Millionen Euro Schulden im Fokus habe und mit Hilfe eines konkreten Wirtschaftsförderungskonzeptes auch einen Weg nenne, um mittelfristig Schulden abtragen zu können. „Sozialdemokraten und Linke haben keinerlei Ideen, wie wir durch Sparen und gleichzeitige Verbesserung der Einnahmen Schulden abtragen können und beide bezweifeln, dass eine Entschuldung aus eigener Kraft gelingen kann.“ Dies bedeute im Umkehrschluss, dass diese beiden Parteien sich auch nicht um eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung bemühen werden, erläuterte er den anwesenden Gästen.

Auf die letzten Äußerungen des Alsfelder SPD-Vorsitzenden Sauermann reagierte auch Bürgermeister Stephan Paule mit deutlichen Worten. Der an ihn gerichtete Vorwurf, bei der Förderung des Ehrenamtes und der Vereine kämen nur warme Worte aus dem Rathaus, sei mit Blick auf seine Bilanz der letzten zwei Jahre eine „freche Unterstellung.“ Paule nannte zahlreiche Maßnahmen der städtischen Vereinsförderung der letzten zwei Jahre, darunter die Wiederbelebung des Pfingstmarkt-Festzuges, an dem eine große Zahl von Vereinen teilgenommen und so der Eröffnung des Pfingstmarktes einen tollen Rahmen gegeben habe. „Auf keiner von mir besuchten Veranstaltung, ob kulturell, sportlich oder im sozialen Bereich habe ich Herrn Sauermann angetroffen und die CDU-Gesprächsrunde mit den Verein hat deutlich gemacht, dass die Vereine nicht mehr Geld über die Vereinsförderung verlangen, sondern durch die Stadtverwaltung und die Politik gut betreut werden wollen. Und dieser Forderung werden wir mit der durch mich eingerichteten Stabsstelle „Soziales und Kultur“ auch gerecht“, sagte der Rathauschef abschließend.

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