Junge Union Alsfeld stellt Wahlbeitrag vor
Zur Kommunalwahl am 15. März stellen sich 7 Bewerber der Jungen Union Alsfeld auf der Liste der CDU Alsfeld zur Wahl. Grund genug für die Jugendorganisation mit einem eigenen programmatischen Inhalt den Wahlkampf zu unterstützen.
"Wir haben 10 Punkte für die Stadt Alsfeld herausgearbeitet, mit denen wir mit unseren Kandidaten richtunggebend auch die Interessen der jungen Alsfelderinnen und Alsfelder in die Stadtpolitik tragen möchten", so der Stadtverbandsvorsitzende Alexander Reinsch. Man sehe diese Punkte als Ergänzung zum Wahlprogramm der CDU, mit denen man nun eigene Schwerpunkte setze und auch ganz konkrete Projekte fokussiere.
Besonderen Wert lege man dabei auf die Familienfreundlichkeit der Stadt und das Dorfleben der Jugend. Mit ihren Veranstaltungen auf den Ortsteilen erbringt die Dorfjugend einen erheblichen Beitrag für das Dorfgeschehen. Dies müsse unterstützt werden und die Anlaufpunkte wie z.B. Jugendräume erhalten werden. Auch der Bereich Wohnen, Arbeit uns Ausbildung sind zentrale Bereiche, um die Entwicklung der Stadt voranzubringen. Besonders freue die Junge Union daher, dass mit dem Ausbau des Weißen Weges eine nicht geringe zweistellige Zahl an Ausbildungsplätzen geschaffen werde. Besonders stolz zeigte man sich, dass man mit den 10 Punkten sogar die doppelt so viele Ideen habe, wie die Wahlprogramme mancher Parteien im Stadtgebiet beinhalten.
Mit Blick auf die Opposition habe man sich deshalb in den vergangenen Tagen verwundert gezeigt. "Wer keinen Motor hat, kann auch nicht ausgebremst werden", konstatiert die politische Jugendorganisation. In der vergangenen Legislatur hätte man oppositionsseitig bereits alle Anträge stellen können, die das Wahlprogramm nun aufruft. Wenig sei jedoch in die Gremien gebracht worden. Gerade die Ansichten über die Haushaltslage verblüffen. In der Öffentlichkeit kommuniziere man mit einer mehr als doppelt so hohen Verschuldung wie sie tatsächlich vorhanden ist und selbst habe man bei den vergangenen Haushaltsberatungen Anträge gestellt, die zu einer signifikanten 6-stelligen Verschlechterung des Haushaltsergebnisses geführt hätten.
Als Junge Union Alsfeld wolle man selbst ein Motor in der Stadtpolitik sein und daher mit dem eigenen Programm nunmehr auch um Unterstützung zur Wahl werben. Denn wenn die eigenen Kandidaten in größtmöglicher Zahl in der Stadtverordnetenversammlung vertreten seien, fördert dies die Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten, die sich aus dem eigenen Programm ergibt, so die Pressemitteilung abschließend.
Die 10 Punkte der Jungen Union Alsfeld:
1. 500 € aufs Dorf – Jugendraumförderung in die Vereinsförderrichtlinie aufnehmen
2. Rederecht des Stadtjugendparlaments auf die Ortsbeiräte ausweiten
3. Stadtpolitik für jungen Familien familienfreundlicher ausgestalten
4. Kommunale Finanzen zukunftsgerecht aufbauen
5. Reibertenröder Weg konsequent weiterverfolgen
6. Städtische Veranstaltungen und Märkte erhalten und ausbauen
7. Kirmessen und Veranstaltungen der Jugendclubs unbürokratisch unterstützen
8. Zukunftsgerechte Arbeit und Ausbildung in der Stadt für kommende Generationen sichern
9. Kooperation zwischen Schulen und kommunalen Vertretungskörperschaften ausbauen
10. JU in den Magistrat